Gefühle als Therapiekompass

Affekt- & Beziehungsfokussierte Therapien

"We are all broken- thats how the light gets in" (Ernest Hemingway)

Gefühle werden als zentraler Kompass für effiziente Therapien entdeckt. Vor allem die Art der Affekt- und Beziehungsregulation im direkten Kontakt mit dem Therapeut:in (Übertragungsgeschehen), von Moment zu Moment, wird als Königsweg zu den bislang nicht zugänglichen inneren Wahrheiten verstanden. Dabei werden gewohnte Verhaltensmuster und Angstmanifestationen, die einem Fühlen im Wege stehen, bewusst gemacht und ressourcenbasiert so verändert, dass ein individuell zufriedenstellendes und symptomfreies Leben möglich wird.

Eine 4. Phase der Psychotherapieoptimierung beschäftigt sich daher nicht mehr mit der Begründung immer wieder neuer Ansätze unter dem Dach einer bestimmten Schule, sondern integriert systematisch schulenübergreifende Befunde in einen allgemein gültigen Prozessalgorithmus, der sich auf die individuelle Art der Affektregulation konzentriert.

Der programmatische Titel "Psychotherapie 4.0" zielt neben einer patientenzentrierten Methodenintegration auf einen systematischen Gebrauch videobasierter (und damit transparenter) Zusammenarbeit mit Kolleg:innen und  vor allem auch den Patient:innen selbst und implementiert ressourcenschonend KI-Anwendungen in Therapie und Therapeutentrainings. 

Unter dem Dach der  Experiential Dynamic Therapies verbreiten Kolleg:innen aller Therapieschulen Vorgehensweisen, die alle auf die Intensive Short-term Dynamic Therapy zurückgehen, ab den 60er Jahren von Habib Davanloo entwickelt. 

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